Therapie

Risiken der einzelnen operativen Eingriffe

Wir verfügen über eine fundierte Erfahrung in mikroneurochirurgischen Eingriffen. Insgesamt haben die operierenden Ärzte schon über 30.000 Bandscheibenoperationen, Beseitigungen von Einengungen (Stenosen) und Operationen im Bereich der peripheren Nerven sowie anderen neurochirurgischen Raumforderungen vorgenommen. Trotzdem sind wir gehalten, Sie über die allgemeinen Risiken von Operationen aufzuklären. Dies geschieht selbstverständlich noch einmal in aller Ausführlichkeit im Rahmen der ärztlichen Voruntersuchungen und Beratungen.

Allgemeine chirurgische Risiken einer Operation sind Nachblutungen und Wundinfektionen.

Bei einer Operation im Bereich der Halswirbelsäule besteht mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:8000 das Risiko einer Querschnittslähmung; zu dieser Extremfolge ist es bei uns bisher noch nicht gekommen. In einem solchen Fall ist der Patient nach der Operation auf einen Rollstuhl angewiesen. Im Promillebereich besteht die Gefahr einer Heiserkeit durch Stimmbandlähmung. Ansonsten besteht ein Risiko im Bereich eines Prozents, daß nach der Operationen Schwächen der Arm- und Handfunktion auftreten.

Bei einer Operation im Bereich der Lendenwirbelsäule besteht das Risiko einer Blasen- und Mastdarmstörung, die mit einem Orgasmusverlust und/oder einer Potenzstörung verbunden sein kann. Dieses Risiko verwirklicht sich in etwa 1:3000 aller Fälle. Mit einer Wahrscheinlichkeit von einem Prozent tritt nach der Operation eine Gehstörung durch Hinken auf. Eine Querschnittslähmung im Bereich der Lendenwirbelsäule ist extrem selten und in unserem Patientengut nie aufgetreten.